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05.09.2007

Kevin Max (DC Talk)

CCM US-Rockstar

Er zählt zu den größten Musikern der chrislichen Rockszene. Und er liebt Österreich!

Wer den Namen Kevin Max hört, der kann nicht umhin, an die frühen Tage der christlichen Pop- und Rock-Musik zu denken, in denen die Hits wie „Jesus Freak“ und „In the light“ Musikgeschichte geschrieben haben. Über 8 Millionen Alben verkaufte er als Mitglied der Gruppe DC Talk weltweit. Heute wird Kevin Max mit seinen extravaganten Solo-Projekten und als eigenwilliger Künstler manchmal kritisch beäugt. Trotzdem schlägt sein Herz mit aller Leidenschaft, vielleicht sogar mehr denn je, für die Kunst und auch für den Glauben, auch wenn beides nicht mehr so mainstream-mäßig ausfällt.

Seine Kunst

Kevin Max ist ein Denker, ein Poet. Lyrische Zeilen, Gedichte, einfach Texte scheinen eine Art Selbstfindung für ihn zu sein. Die Gedanken, die er aufschreibt, finden sich dann wieder auf der einen oder anderen Website, zuweilen auch als Video-Blog. Für ihn sind die Texte nie nur Füllworte zu seinen Melodien, vielmehr prägen die Inhalte seine Musik. Hauptinstrument ist daher auch seine Stimme. Und seine markante Stimme vergisst man nicht. Sie ist es auch, die den entscheidenden Link zu den erfolgreichen Songs von DC Talk herstellt. Seine heutigen Platten sind noch mehr anspruchsvoll. Man könnte darüber streiten, ob es wirklich besser ist, dass Songs erst nach mehrmaligem Hören in den Kopf gehen. Kevins Lieder werden auf jeden Fall nicht schnell langweilig, sondern finden desto mehr Gefallen je öfter man sie hört.

Seine Leidenschaft

Kevins Leidenschaft ist definitiv, Musik als Kunst, als Ausdrucksform des Inneren zu sehen. Nach außen wirkt der Ex-DC Talker schon mal etwas unnahbar und dunkel – so wie sein neuestes Outfit und seine neuen Tattoos an den Unterarmen –, aber sein Inneres gehört noch immer dem Höchsten. Kevin zählt sicher nicht zu jenen christlichen, und vielleicht auch manchmal weniger christlichen, Musikern, die schnelle und einfache Antworten auf das Leben haben. „Warum hast du mich ausgewählt, wenn du weißt, dass ich nicht stark genug bin. – Gott, kann ich deine Hand fühlen? Ich brauche eine Richtung!“ So heißt es in einer Textzeile aus Kevins letztem Album. Vielleicht ein Zeile, die Kevins Leben und Musik am besten ausdrücken.

Seine Erfolge

Auch wenn es für Ihn persönlich erfolgreicher gilt, nun seine ganz eigene Musik zu machen, hatte er doch seine größten Erfolge, genau wie seine beiden anderen Kollegen, mit der Gruppe DC Talk. Nicht nur, dass sie 1993 das Cover der ersten offiziellen österreichischen Ausgabe von YOU!Magazin zierten, sie räumten auch vier Grammy-Awards ab, verkauften Millionen Platten weltweit und waren nicht nur in den christlichen Musikcharts ganz oben vertreten. Daneben kann man sagen, dass sie eindeutig die Vorgaben für die christliche Musik unserer Zeit gemacht haben. Ihre Konzerte und ihre Musik haben vielen Jugendlichen geholfen, ihren Glauben ernst zu nehmen und ihm treu zu bleiben.

Sein neues Album

„The Blood“ ist der Titel der neuen Platte, welche Anfang 2008 erscheinen soll. Und wieder ein extravagantes Stück. 12 Songs, davon bloß ein einziges aus Kevins eigener Feder. Die restlichen sind Covers großer Titel mit christlichem Inhalt. Darunter solche von Stevie Wonder, Blind Johnson und Prince, dessen „The Cross“ von 1987 Kevin neu aufgenommen hat. Für diesen Song, der ersten Single-Auskopplung von „The Blood“, gibt es sogar ein Revival mit seinen DC Talk-Kollegen Toby Mac und Michael Tait. Auch andere Musiker hat sich Kevin für die neuen Interpretationen der alten Gospelsongs ans Mikrofon gebeten: Mary Mary, Amy Grant und American Idol-Sänger Chris Sligh. Für seinen eigenen Song, einem Country Song, gewann er Joanne Cash, der Schwester von Johnny Cash, für den hochkarätigen Touch.

Seine Liebe zu Österreich

„Ich komme wahnsinnig gerne“, ließ Kevin auf die Anfrage, ob er beim KEY2LIFE-Festival am 20. Oktober im Wiener Gasometer dabei sein möchte, antworten. Es ist dies bereits sein zweiter Besuch in Österreich, nach seinem Auftritt auf der KEY2LIFE-Bühne beim Donauinselfest 2006 in Wien. Schon damals zeigte er seine Begeisterung zum Land der großen Musiker und bestand auf einer Mozartperücke für seine Show. Damals schloss er mit seiner Frau gleich ein paar Tage Urlaub an und besichtigte neben anderen Städten auch Salzburg, als Muss für ihn als Künstler. Seitdem hat er „einen starken Draht“ zu Österreich, und so bekam YOU!Magazin als Veranstalter wieder eine positive Zusage für das Konzert 2007. Auf seiner Website gibt es übrigens noch immer eine eigene Fotogallerie seines Österreich-Aufenthaltes.

www.kevinmaxmusic.com

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